Heute jährt sich der Todestag von Prof. Dr. med. Mathias Freund zum dritten Mal. Mit seiner Idee und seinem unermüdlichen Einsatz hat er die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Sein großes Anliegen war es, jungen Menschen mit einer Krebserkrankung eine Stimme zu geben, ihnen Halt zu bieten und neue Perspektiven zu eröffnen.
Drei Jahre nach seinem Tod ist viel passiert – in der Stiftung, aber natürlich auch weit darüber hinaus. Seine Tochter hat den heutigen Jahrestag zum Anlass genommen, auf diese vergangenen drei Jahre zurückzublicken:
„Es ist viel passiert: im privaten Umfeld, in der nationalen und globalen Politik sowie in seinen ehemaligen beruflichen Tätigkeitsbereichen. Es sind teils erfreuliche Entwicklungen, aber auch Umstände, die einen nachdenklich stimmen und vielleicht auch in Teilen verunsichern.
Ich kann nur erahnen, welche Gefühle in einem Menschen aufkeimen, während er auf Untersuchungsergebnisse wartet, eine Krebsdiagnose erhält oder sich in einer kräftezehrenden Behandlung befindet. Verunsicherung ist aber sicher ein Teil der besagten Gefühlswelt, die individuell mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Diesem Gefühl eine Antwort zu geben, war ein großer Treiber der Initiative meines Vaters im Jahr 2014 für die Gründung der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs.
Wenn ich nun auf die Aktivitäten, Kampagnen und Projekte der Stiftung während der vergangenen drei Jahre zurückblicke, bin ich überwältigt und freue mich festzustellen, dass dieser Treiber fortführend gelebt wurde und jungen Erwachsenen mit Krebs eine Plattform gegeben wird, um dieser Verunsicherung zu begegnen und Unterstützung zu bekommen, gesellschaftlich wie auch politisch.
Im Namen der Familie möchte ich von Herzen meinen Dank aussprechen, zum einen an die Mitarbeitenden der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, die so unermüdlich Kampagnen und Projekte vorantreiben, um auf die Nöte der Betroffenen hinzuweisen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Zum anderen an jedes ehrenamtliche Mitglied, welches dafür Sorge trägt, dass in so zahlreichen Regionen Deutschlands die Stiftung ein Gesicht bekommt und durch die Organisation der TREFFPUNKTE Anlaufstellen für Betroffene ermöglicht werden.“
Vielen Dank für diese persönlichen Worte! Wir sind dankbar für die Verbundenheit mit der Stiftung. Und wir sind dankbar, die Arbeit, die Mathias Freund vor zwölf Jahren angestoßen hat, gemeinsam mit so vielen engagierten Menschen weiterführen zu können.
Mehr über Prof. Dr. med. Mathias Freund, die Entstehung der Stiftung und sein Wirken kann hier nachgelesen werden.
