Neue Website der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist online

24. Oktober 2018 –

Berlin, 24. Oktober 2018. Mit einem überarbeiteten Designkonzept und ansprechender inhaltlicher Darstellung auf mobilen Endgeräten ermöglicht die neue Website der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs (www.junge-erwachsene-mit-krebs.de) jungen Krebspatienten, ihren Angehörigen sowie Vertretern aus Medizin, Wissenschaft, Politik und der gesamten Öffentlichkeit neben Informationen vor allem direkte Hilfestellungen. Die konsequente Neustrukturierung legt den Fokus noch stärker auf die Angebote für junge krebskranke Frauen und Männer.

Dabei wurde auch die Form den Bedürfnissen der jungen Nutzer weiter angeglichen. Die neue Website ist nun auf mobilen Endgeräten, wie Smartphones und Tablets, uneingeschränkt nutzbar. Eine einfache und klare Darstellung bietet der nicht nur ersten Zielgruppe – junge Menschen mit Krebs im Alter von 18 bis 39 Jahren – einen kurzen Weg zu kompetenter Unterstützung und fundierter Information. Unter „Jung & Krebs“ sind die Projekte und Hilfeangebote übersichtlich mit ergänzenden „Bausteinen“ für den User und Betroffenen leicht zu finden.

„Ein besonderes Highlight bietet dabei eine spezielle Deutschlandkarte mit zahlreichen Standorten von Aktivitäten für junge Betroffene, über Selbsthilfegruppen bis hin zu Rehakliniken“, sagt Prof. Dr. med. Diana Lüftner, Stiftungsvorstand. Hier finde der junge Patient unter „Angebote in Deiner Nähe“ diese und mehr schnell und unkompliziert. Die inzwischen 17 TREFFPUNKTE der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene sind hier ebenfalls geografisch visualisiert.

Unter „Informationen für Dich“ stellt die Stiftung eine Auflistung von Informationsplattformen, die fachlich geprüft sind, zur Verfügung. Darunter sind auch die Portale „Onkopedia“ und „AYApedia“ der DGHO Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. „Die Stiftung möchte jungen Menschen, die gerade die Diagnose Krebs erhalten haben und/oder mit den Folgen der schweren Erkrankung kämpfen, den Weg zu sicheren und seriösen Informationen zum Umgang mit ihrer Krebserkrankung erleichtern. Der sogenannte ‚Dr. Google‘ kann ungefiltert ein sehr gefährlicher Ratgeber gerade für junge Patienten sein“, erklärt Prof. Dr. med. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

Erwähnenswert ist darüber hinaus die ausführliche Mediathek der Stiftung auf der neuen Website. Hier finden die User unter anderem Interviews mit jungen Betroffenen, in denen sie anderen wertvolle Tipps und ihre Erfahrungen authentisch und Videoclips weitergeben. Ferner werden hier Fachartikel von Medizinern zum Thema „Junge Erwachsene mit Krebs“ bis hin zu den Stiftungsvorstandsberichten der vergangenen Jahre zur Verfügung gestellt.

Für Menschen, die „Aktiv werden“ und sich für die Stiftung engagieren wollen, ist nun dem Bereich „Ehrenamt“ mehr Raum gegeben worden. Gleichzeitig wurden dem Spender die Möglichkeiten der Unterstützung wesentlich erleichtert und diese ansprechender gestaltet.

Die Kosten des für die jungen Patienten sehr wichtigen Websiten-Relaunches muss die Stiftung über Spenden finanzieren. Die Arbeit der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich durch Spenden ermöglicht. „Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende“, so Lüftner und Freund auch im Namen der jungen Krebspatienten.

Jedes Jahr erkranken ca. 15.000 junge Frauen und Männer in dieser Alterskohorte neu an Krebs. Junge Erwachsene mit Krebs benötigen eine spezielle medizinische Behandlung, psychosoziale Versorgung und nicht zuletzt kompetente lebensnahe Stütze im Alltag mit ihrer Krebserkrankung und deren Folgen.
Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist im Juli 2014 von der DGHO Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. gegründet worden.

(Die angegebene Genderform gilt für beide Geschlechter.)